Die 8 wichtigsten Bausteine einer Content Strategie

Die 8 wichtigsten Bausteine einer Content Strategie

1. Mai 2018 News 0

Wie geht man eigentlich mit den Inhalten und Botschaften, die man seinen Zielgruppen vermitteln will, richtig um? Einfach mal drauflos schreiben, Bilder posten oder Video hochladen bestimmt nicht. Wichtig ist immer eine Content Strategie. Diese regelt den strategischen und strukturierten Umgang mit Inhalten in Abhängigkeit zur Zielsetzung. Mit einer Content Strategie schaffen Sie nicht nur einen konsistenten inhaltlichen Auftritt, Sie brauchen auch um definierte Unternehmens- und Kommunikationsziele erreichen zu können, gezielt Kunden anzusprechen und zu binden. Mit einer Content Strategie schaffen Sie es auch, alle Marketingmaßnahmen online wie auch offline aufeinander abstimmen.

Hier die 8 wichtigsten Bausteine, die Sie bei jeder Content Strategie beachten sollten:

  • Audit: Machen Sie erst einmal eine grundlegende qualitative und quantitative Inventur aller vorliegenden Inhalte. Welche Inhalte gibt es überhaupt über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen und auf welchen Kanälen kommen diese überall vor. Oftmals wird diese eine solche Bestandsaufnahme nur auf die eigene Webseite reduziert. Beziehen Sie aber auch Social Media-Kanäle und andere Medien wie zum Beispiel Kundenmagazine, Flyer oder andere Werbemittel mit sein.
  • Bewertung: Nun bewerten Sie die gesammelten Inhalte. Wie brauchbar sind diese, spiegeln sie das Unternehmen, Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistung adäquat wider und noch viel wichtiger, werden diese vom User überhaupt gefunden, wahrgenommen, verstanden und konsumiert. Regt dieser Content auch zu einer Handlung an. Nehmen Sie sich nicht nur die Texte, sondern auch Bilder, Audio- und Videomaterial einzeln und im Gesamtkontext kritisch vor.
  • Ziele: Bevor Sie nun an den vorliegenden Inhalten Optimierungen vornehmen, definieren Sie die Ziele, die mit ihrem Content verfolgen. Diese können beispielsweise in Steigerung der Markenbekanntheit, positive Imagebildung, Neukundengewinnung, Kundenbindung, Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen, etc. differenziert werden.
  • Zielgruppen: Definieren Sie Ihre Zielgruppe und tragen Sie möglichst viele Daten und Informationen zusammen. Hilfreich ist es, in einem zweiten Schritt sogenannte Personas daraus abzuleiten. Dabei handelt es sich um Nutzermodelle, die Personen einer Zielgruppe in ihren Merkmalen, Erwartungen und Bedürfnissen beschreiben.
  • Planung: Jetzt geht es darum, die Inhalte in Abhängigkeit der Ziele und Zielgruppen festzulegen. Stehen diese fest, kommen die die Formate und Kanäle mit ins Spiel Wichtig ist hier vor allem, aus der Perspektive der angepeilten Zielgruppen zu denken. Oftmals fällt gerade dieser Wechsel sehr schwer.
  • Produktion: Content Produktion wird die Content Planung in die Tat um. Jeder geplante Inhalt muss je nach Planung in Text, Bild, Audi oder Video umgesetzt und veröffentlicht werden.  Erstellen Sie auch einen Redaktionsleitfaden der die Qualitätsanforderungen festlegt, die bei der Erstellung der Inhalte zu berücksichtigen sind.
  • Management: Am besten greift man hier auf einen Redaktionsplan zurück in dem festgelegt wird auf welchen Kanälen und in welchen Formaten die Inhalten zu welchem Zeitpunkt und von wem veröffentlicht werden. Hier sind klare Zuständigkeiten gefragt und eine ständige Überprüfung, ob der Redaktionsplan eingehalten wird. Aber auch das Thema Archivierung und Ressourcen muss hier berücksichtigt werden.
  • Controlling: Keine Strategie ohne Controlling! Denn hier geht es vor allem darum zu überprüfen, ob die publizierten Inhalte auf die festgelegten Ziele und Zielgruppe erreichen. Digitale Kanäle haben hier einige Tools auf Vorrat, die diese Analyse erleichtern. Bei reinen Printmedien ist es oftmals unerläßlich, die Zielgruppen mittels einer Marktforschung direkt zu befragen.